Stosswellen-Therapie

Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist ein Therapiekonzept zur Behandlung von berufs- oder sportbedingten Überlastungsreaktionen an verschiedenen Sehnenansatzregionen des Bewegungsapparates. Sie wird unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern angewendet:

  • Tennisellenbogen (Epicondylitis)
  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  • Fersensporn (Fasciitis plantaris)
  • Patella-Spitzen-Syndrom (u.a. "jumpersknee")
  • Achillessehnen-Reizung (Achillodynie)
  • Tibiakanten-Syndrom
  • Schleimbeutelentzündung am Oberschenkelknochen (Bursitis trochanterica)

Stoßwellen sind mechanische Druckimpulse, die sich nach Applikation auf die Haut fokussiert oder kegelförmig im Gewebe ausbreiten. Durch die Stoßwelle verändert sich das chemische Milieu in der Zellumgebung. Es werden Schmerzhemmende Substanzen erzeugt. Eindeutig ist, dass die Stoßwelle Kalkablagerung zertrümmert. Da der Kalk nicht einfach abtransportiert werden kann, muss er durch einen Stoffwechselprozess zersetzt werden. Die durch die Stoßwelle erreichte erhöhte Durchblutung beschleunigt den Auflösvorgang. Die Kalkreste werden auf chemischem Wege zerkleinert und resorbiert.

Ablauf der Behandlung

Mit einem kleinen Handstück erfolgt eine schonende und effiziente Applikation der Stoßwellen an die Schmerzregion. Die Therapie erstreckt sich in der Regel über fünf Sitzungen à 10 Minuten. Bereits acht bis zehn Tage nach der ersten Sitzung ist bei den meisten Patienten eine deutliche und dauerhafte Schmerzlinderung zu beobachten.

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